Amalgam ist fast immer ersetzbar !

Heute können innovative und hochwertige Füllungsmaterialien in Anspruch genommen werden.

Sie entscheiden ob eine Basisversorgung aus Amalgam oder eine zahnfarbene, kosmetisch nahezu perfekte, und kaum sichtbare Zahnfüllung eingesetzt wird. Alle Füllungsalternativen außer Zementfüllungen, sind zuzahlungspflichtig.

 

Zahnfüllung aus Amalgam

 

Nach Kassenrecht ist in Deutschland Amalgam das Material der Wahl für den Seitenzahnbereich, soweit keine medizinische Kontraindikation vorliegt.

 

Die unbestrittenen Vorteile von Amalgam sind:

  • ihr günstiges Aufwand-Nutzen-Verhältnis
  • ihre hohe mechanische Belastbarkeit
  • ihre günstige Prognose

 

Alternativ zum Amalgam können heute Kompositfüllungen, Keramikinlays oder Goldrestaurationen verwendet werden. Diese sind jedoch in der Herstellung aufwendiger als Amalgamfüllungen. Die Entscheidung; welches Material am Besten geeignet ist, beruht auf einer Analyse des ganzen Gebißzustandes und des fraglichen Zahnes. Dabei gilt die Regel: je kleiner die Kavität, desto eher Kompositfüllungen. Je größer der Defekt desto eher gegossene bzw. starre Restaurationen.

 

Kontraindikation Amalgam

Eine Einschränkung der Indikationen für Füllungswerkstoffe aus gesundheitlichen Gründen wurde, im Konsenspapier des Bundesministeriums für Gesundheit, der Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, der Bundeszahnärztekammer, der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung und der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung vom 1 Juli 1997 festgelegt.

 

Allergie: Restaurationsmaterialien sind generell nicht zu verwenden, wenn eine nachgewiesene Allergie gegen einen Bestandteil des Restaurationsmaterials vorliegt.

Schwere Nierenfunktionsstörungen: Es gibt ausreichend Publikationen, die die Niere als bevorzugtes Zielorgan Ihr eine Quecksilbervergiftung beschreiben.

Schwangerschaft: Bei Schwangeren sollte generell auf umfangreiche Restaurationen, die über eine Notversorgung hinausgehen, verzichtet werden. insbesondere sollen möglichst keine Amalgamfüllungen gelegt bzw. entfernt werden. Nach derzeitigem Stand des Wissens gibt es allerdings keinen Beleg, dass das Quecksilber aus den Amalgamfüllungen der Mutter gesundheitliche Schäden beim Ungeborenen verursacht.

Kinder: Bei Kindern können grundsätzlich alle Füllungswerkstoffe verwendet werden, vorbehaltlich der Zustimmung der Erziehungsberechtigten.

 

Hier finden Sie weitere Informationen über Amalgam

 

Artikel Dental Tribune v. 12.11.09: Prof. Dr. Georg Meyer - Plädoyer für Amalgamfüllungen

 

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